![]()
Auf dieser Seite werden die Gemeindebehörden laufend informieren über die
Entwicklungen im Projekt "Nachhaltiger Hochwasserschutz entlang der Aare".
Alle Infos zum Gesamtprojekt mit Skizzen, Karten und Konzepten finden sich auf der extra erstellen Aare-Homepage des Kantons: www.aarewasser.ch
Sommer/Herbst 2006
Neu-Überarbeitung des Projekts Märchligenau
In den Sommermonaten wurde das Projekt Märchligenau nochmals überarbeitet. Dies insbesondere nach den Eingaben seitens des Pflanzen- und Naturschutzes. Aktuell sollen nun die definitiven Pläne ausgearbeitet werden.
Entgegen den Plänen aus dem Frühjahr 2006 soll nun der Aareweg
grösstenteils wieder entlang der bisherigen Wegführung gelegt werden.
--> Die Pläne auf www.aarewasser.ch
zur Märchligenau stammen aus dem Frühling 2006 und sind nicht mehr auf dem
aktuellen Stand!
Um den Planungsprozess zu beschleunigen, fasst der Kanton gemeinsam mit den
betroffenen Gemeinden die Massnahmen zwischen Thun und Bern in einem kantonalen
Wasserbauplan zusammen. Dieser soll im Mai/Juni 2007 zur Mitwirkung aufgelegt
werden. Wann exakt in der Märchligenau die leichte Aufweitung baulich umgesetzt
wird, ist noch offen. Der Zeitraum liegt zwischen fünf und zwanzig Jahren.
6. März 2006
Überarbeitung des Projekts Märchligenau
Der Projektentwurf, welcher sich auf der Infoseite unserer Gemeinde unter www.aarewasser.ch findet, wurde komplett überarbeitet. Vor allem ging es darum, die diversen Eingaben Seitens Gemeinde, Bewirtschafter, Naturschutz und Kanton zu verarbeiten.
Im Projekt wird die Märchligenau nun in zwei Hälften geteilt. Eine Ausleitung der Aare ist nur noch in der unteren Märchligenau (westlich des so genannten "Höllweges") vorgesehen. Gutgeheissen wird der Grundsatzentscheid, dass der Spatzierweg in der unteren Märchligenau entlang des Hangfusses geführt wird. Bezüglich der exakten Linienführung werden noch Gespräche geführt. Der Wasseraustausch zwischen oberer und unterer Märchligenau soll möglichst nicht gestört werden, d.h. es soll kein Damm gebaut werden zwischen den beiden Märchligenau-Teilen.
Gemäss dem aktuellen Projektierungsstand sollen also im oberen Teil der Märchligenau keine bzw. nur wenige Massnahmen getroffen werden. Der Aareweg wird wie bisher auf dem bestehenden Aaredamm geführt. Hingegen wird im unteren Teil der Märchligenau der bestehende Aareweg nicht mehr unterhalten. Dieser bliebt aber nach wie vor bei Niedrigwasser zugänglich. Jedoch ist kein Bau von Stegen oder Brücken vorgesehen.
1. März 2006
Planung eines neuen Aareübergangs beim Jägerheim
Im Zusammenhang mit dem Gesamt-Projekt Aarewasser ist auch vorgesehen, mehrere Aareübergänge (Brücken) zu erstellen. Gemäss erster noch äusserst provisorischer Planung ist auch ein Übergang auf der Höhe der ehemaligen Jägerheim-Fähre angedacht.
Der Gemeinderat Allmendingen begrüsst grundsätzlich diese Aufwertung des Naherholungsraumes auf dem Gemeindegebiet.
13. Februar 2006
Diskussion über den ersten Projektentwurf Märchligenau
Unter der Führung der Ingenieurgemeinschaft Jordi+Kolb trifft sich die Projektierungsgruppe zur Besprechung der ersten Projektideen für die Märchligenau. Der Projektgruppe gehören folgende Personen an:
- Daniel Kläsi und Michael Schild (Gemeinderat Allmendingen)
- Walther Lüthi (Bewirtschafter)
- Joachim Gutruf (Fischereibilologie)
- Christoph Käsermann (Biologie)
- Silvia Zumbach (KARCH, Amphibien/Fauna)
- Martin Hauert (Domänenverwaltung Burgergemeinde Bern)
- Rolf Schweizer (Gesamtprojektierung Kanton)
- Willy Jordi (Ingenieurbüro / Projektkoordination)
Nach reger Diskussion und dem Abwägen von Vor- und Nachteilen wird folgendes
beschlossen:
Ausleitungen: Zwecks Schonung von Flora und Fauna keine Ausleitung in der
„oberen“ Märchligenau.
Dafür ist eine grössere Ausleitung in der „unteren“ Märchligenau bei Kilometer
21.300 vorgesehen. Die Linienführung soll tendenziell näher bei der Aare
verlaufen.
Uferwege: Hangfussvariante in der „unteren“ Märchligenau. Höhenlage und
Linienführung werden anlässlich der Feldbegehung vom 24. Februar oder 3. März
2006 besprochen. Die Burgergemeinde Bern wünscht Realersatz für
allfälligen Landverlust.
Ab Kilometer 20.800 in Richtung Flüehli wird die Wegführung entlang der Aare
eher favorisiert (infolge Verzicht auf Aareausleitung, Zerschneidung der
Parzelle Salie).
Aareverbreiterungen: Die Aare in der „oberen“ Märchligenau soll im
Schnitt 10 – 20 m verbreitert werden (natürliche Erosion / teilweise mit
Bagger). Die Interventionslinie parallel zum Uferweg wird an der nächsten
Sitzung festgelegt.
Eine Verbreiterung der Aare in der „unteren“ Märchligenau geht zulasten des
Uferweges (keine Interventionslinie). Mittel- bis langfristig wird dieser
Wegabschnitt nicht mehr begehbar sein. Es muss zwingend auf den neuen
Hangfussweg ausgewichen werden.
6. Februar 2006
Hochwasserschutz Aare: Bauarbeiten bei Rubigen gestartet
aid. In der Hunzigenau bei Rubigen hat das Tiefbauamt des Kantons Bern am Montag, 6. Februar 2006 mit grossräumigen Holzschlagarbeiten begonnen. Damit hat der Kanton die Realisierung der vorgezogenen Hochwasserschutzmassnahmen in diesem Gebiet in Angriff genommen. Dies, nachdem der Regierungsrat die Beschwerde gegen diese Massnahmen abgewiesen hat. Zum Schutz der A6 vor Überflutungen wird auf beiden Seiten der Hunzigenbrücke ein neuer Damm errichtet, der zugleich als Lärmschutz für das Naherholungsgebiet an der Aare dient. Er wird mit Aushubmaterial aus der Aareaufweitung und Kies aus dem Schwellenmätteli geschüttet. Gleichzeitig wird in der Hunzigenau oberhalb der Hunzigenbrücke bis zur Gemeindegrenze Münsingen das Aarebett um 30 bis 50 Meter verbreitert. Ein Flachufer ersetzt das heutige Steilufer, die sanierungsbedürftigen Schutzbauten werden teilweise abgebrochen. Durch neue Seitenarme entstehen zwei Inseln. Über die nördliche Insel wird der neue Fussweg führen, die südliche Insel soll Vögeln, Reptilien, Amphibien und Kleinsäugern als Refugium dienen und wird nicht zugänglich sein. Aus Sicherheitsgründen muss der Uferweg während der Holzschlagarbeiten für ca. zwei Wochen gesperrt werden. Die anschliessenden Arbeiten für den Bau des Dammes und die Aareaufweitung in der Hunzigenau dauern bis im Sommer 2006. Der Uferweg wird durchgehend begehbar sein, wird aber stellenweise umgeleitet.
[Amt für Information des Kantons Bern]
1. Februar 2006
Hochwasserschutzprojekt Aare Thun – Bern ist im Internet
aid. Informationen zum Projekt „Nachhaltiger Hochwasserschutz Aare Thun – Bern“ sind ab sofort im Internet unter folgender Adresse zu finden: www.aarewasser.ch. Neben der Beschreibung des Projekts bietet die Website auch einige grundlegende Informationen zum Wasserbau und Hochwasserschutz. In den kommenden Wochen werden Einzelheiten zu den Massnahmen in den 18 beteiligten Gemeinden aufgeschaltet. Diese Massnahmen sehen die Verbreiterung des Flussbetts und die Schaffung neuer Seitenarme vor, damit die Aare mehr Raum erhält. Gegenwärtig arbeiten verschiedene Fachteams am Projekt, das im Frühling 2007 zur Mitwirkung aufgelegt werden soll.
[Amt für Information des Kantons Bern]
Januar 2006
Entsprechend der Berichte in den Medien und im A-Journal wird die Erarbeitung des kantonalen Wasserbauplanes von Seiten des Kantons derzeit rasch vorangetrieben. Ebenfalls miteinbezogen in diese Arbeiten wird die Gemeinde Allmendingen mit ihrem Aareanstoss in der Märchligenau.
Dem Gemeinderat ist eine umfassende und sachliche Information der Bevölkerung über den Stand der Projekte sehr wichtig! Daher werden wir regelmässig hierüber im A-Journal berichten. Zudem sind weiterführende Informationen auf der Homepage www.allmendingen.ch und auf der Gesamtprojekthomepage www.aarewasser.ch abrufbar (ab 1.2.06). Hier werden nebst aktuellen auch viele Hintergrundinformationen zur Verfügung stehen. Für Auskünfte und Fragen stehen zudem Daniel Kläsi (Projektleiter des Teilprojektes Märchligenau) und Michael Schild (Gesamtprojektkoordination) zur Verfügung.
In diesem Winter werden einige Sofortmassnahmen im Rahmen der jährlichen Ufersicherung an der Aare vorgenommen. Diese Arbeiten stehen nicht im Zusammenhang mit dem Projekt "Nachhaltiger Hochwasserschutz".
Momentan werden erste Richtprojekte und Varianten ausgearbeitet, welche in einer ersten Phase bereits in den nächsten Wochen mit den Anstössern und Pächtern der entsprechenden Parzellen diskutiert werden. Von Seiten der Gemeinde sollen die Argumente aus dem Projekt Märchligenau 2002 stark in die neuen Projekte einfliessen (Zugang zur Aare, Begehung Aareweg, Koordination mit der Gemeinde Muri).
Sobald genügend Informationen
über Ausgestaltung der Projektierung sowie Zeithorizont der Realisierung
(zwischen 5 und 15 Jahren) vorliegen, möchte der Gemeinderat die zuständigen
Stellen des Kantons für eine oder mehrere öffentliche Diskussionen und
Begehungen mit der Bevölkerung von Allmendingen beiziehen. Hierzu wird zu
gegebener Zeit (Frühjahr / Sommer 2006) im A-Journal eingeladen.
[Gemeindeinfo Allmendingen]